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Programm / Programm / Kursdetails
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Die Vorwürfe, „populistisch“ zu sein oder „Stammtischparolen“ zu verwenden, sind im politischen Streit viel genutzte Mittel, um politische Gegner und deren Positionen zu diskreditieren. Beide Begriffe werden mit etwas Problematischem oft Demokratiegefährdendem assoziiert. Den Begriffen Populismus und Stammtischparole gemeinsam ist allerdings auch, dass sie meist unreflektiert und unpräzise verwendet werden. In dem Vortrag werden deshalb die Begriffe Populismus und Stammtischparole geklärt und voneinander abgegrenzt. Die Gemeinsamkeit, die herausgearbeitet wird, ist eine antipluralistische Haltung, die politischen Dialog zum Umgang mit unterschiedlichen Werten und Interessen ablehnt, und damit die Grundlagen unserer Demokratie in Frage stellt. Der Vortrag befasst sich mit den Ursachen, die Populismus und Stammtischparolen zugrunde liegen, und mit der Frage, wie ein demokratischer Umgang mit populistischen Äußerungen und Stammtischparolen aussehen kann.
Dr. phil. Christian Boeser-Schnebel studierte Pädagogik, Psychologie und Politik. Nach Lehr- und Forschungstätigkeiten an der Universität Augsburg, der TU München, der LMU, der Katholischen Stiftungsfachhochschule Benediktbeuern und der Justus-Liebig-Universität Gießen ist er seit 2010 Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenen- und Weiterbildung an der Universität Augsburg.


Kosten

0,00 €


Termin(e)

Mi. 06.12.2017, 19:00 - 20:30 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 06.12.2017 19:00 - 20:30 Uhr Kirchenstr. 1 Hilpoltstein, Residenz, Kirchenstr. 1, Raum Johann Christian