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Programm / Programm / Kursdetails
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Albert Speer war während des Dritten Reiches u.a. verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. In kürzester Zeit zählte er zu Hitlers engsten Vertrauten, 1942 wurde er Rüstungsminister. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess zu 20 Jahren Haft. Mit seiner Entlassung 1966 begann Speers zweite Karriere als scheinbar geläuterter Zeitzeuge. Durch zahlreiche Auftritte und Publikationen konnte Speer seine 1945 entworfene Legende in die Öffentlichkeit tragen: Er - und damit auch die meisten Deutschen - hätten von den Verbrechen des Nationalsozialismus nichts gewusst. Die mit Unterstützung des Instituts für Zeitgeschichte München und namhaften Wissenschaftlern aus der ganzen Bundesrepublik erarbeitete Ausstellung macht es sich zur Aufgabe, die Speer-Legende und damit auch den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit gleichsam kriminalistisch sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt der Führung steht zugleich die Frage, warum die Speer-Legende in der Bundesrepublik so lange und bei so vielen Menschen Resonanz fand.

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Oberasbach, Schwarzachtal, Stein, Unteres Pegnitztal und Bamberg Land.
Anmeldung/Auskunft nur über die vhs Landkreis Roth, www.vhs-roth.de, info@vhs-roth.de, Telefon: 09174/4749-0. Anmeldung bis 10. November.


Kosten

9,00 €


Termin(e)

Sa. 18.11.2017, 14:30 - 16:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Alexander Schmidt

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